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| Ernte und Verarbeitung von Pflanzen |
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Die Arbeitsweise der manufaktur MANDORLA am Beispiel von Johanniskrautöl
Ein etwa 40-minütiger Fußmarsch liegt vor uns. Die Gegend ist sehr wasserreich. Unser Weg führt vorbei an Viehweiden, Feuchtwiesen, Jagdhütten und durch lichte Mischwälder bis wir unser Ziel - eine wunderschöne Almwiese - erreichen. Die Wiese liegt abseits der großen Wanderwege auf etwa 1100 m Seehöhe.
Sanft bewegen sich über die ganze Wiese hinweg die schlanken Grashalme im Wind. Ein paar Meter weiter, abseits der Bäume, im Sonnenschein begegnen uns die ersten Johanniskrautpflänzchen.
Die Johanniskrautpflänzchen werden mit der Hand, ohne Wurzeln einzeln gepflückt. Beim Johanniskraut verwenden wir die oberirdischen Teile ohne Wurzel, da bei dieser Pflanze die Hinwendung zur Sonne das Besondere ist.
Die Pflanzen werden sorgfältig verlesen. Von Hand stellen wir dann durch Schneiden und Stoßen einen Pflanzenbrei her. Erscheint der Pflanzenbrei wirklich fein, wird er in ein Ansatzgefäß aus Glas übergeführt, in dem sich bereits eine berechnete Menge von hochwertigem Bio-Mandelöl befindet.
Auch die Abfüllung und Etikettierung erfolgt von Hand. Wir verzichten bewusst auf Maschinen, die üblicherweise Verwendung finden. Bei uns gibt es keine Faschiermaschine für Pflanzen, keine Abfüllmaschine und keine Etikettiermaschine oder Ähnliches. Es ist uns wichtig, dass die Natursubstanzen während des Herstellungsprozesses nicht mit elektrischen Kräften in Kontakt kommen. Dennoch erfüllen wir alle Kriterien einer modernen und guten Herstellungspraxis (europäische GMP-Richtlinien, Good Manufacturing Practice). Das Resultat dieser sorgfältigen Herstellweise sind die Pflanzen-, Mineralien- und Planetenöle der manufaktur MANDORLA.
Das würzig-warme Johanniskrautöl der manufaktur MANDORLA, gleichsam pflanzliches Gold, schenkt uns den Licht- und Wärmereichtum des Hochsommers und wird immer dann hilfreich sein, wenn wir eine solche wärmende Durchlichtung benötigen. Es vermittelt dem ganzen Menschen lichte und wärmende Fülle und kann als Pflege- oder Massageöl ebenso verwendet werden, wie als wohltuender Badezusatz. |


Der Morgen ist klar, ein sonniger Tag kündigt sich an. Wie geplant machen wir uns Ende Juni auf den Weg, um Johanniskraut zu ernten. Wir fahren mit dem Auto etwa 10 km in Richtung eines Passes in den Karawanken. In einem kleinen Hochtal, neben dem Kirchlein stellen wir das Auto ab.
Die zarten gelben Blüten öffnen sich weit und strecken ihre Staubgefäße den Wärme- und Licht spendenden Sonnenstrahlen entgegen. Hält man ein grünes Blatt gegen das Licht, so kann man kleine Löcher - Tüpfel - sehen, in denen sich rotes Öl befindet. Das goldene Sonnenlicht wird gleichsam herabgedunkelt und gespeichert in dem roten Öl.
