Ferrum - EisenFerrum oxydatum (Magneteisenstein, Magnetit)

Ferrum sidereum (Meteoreisenstein, Meteorit)

Eisen ist das am häufigsten vorkommende Metall und bildet ganze Berge. Das Grün der Pflanzenwelt könnte ebenso wie die Inkarnat-Farbe des Menschen ohne Eisen nicht entstehen. Jede Pflanzenasche enthält auch Eisen. In den Menschen und ins höhere Tierreich tritt Eisen – als Zentrum des roten Blutfarbstoffes - sogar substanziell ein.

Durch das Schmieden des Eisens konnte die Menschheit in Welt und Natur tätig eingreifen. Das goldene und silberne Zeitalter war abgelaufen, das eiserne begann. Aus Eisen wurden Werkzeuge, aber auch Waffen hergestellt. Unsere Vorfahren haben die kriegerische  aber auch befreiende Charakteristik des Eisens erlebt, dieses Metall wurde mit dem rötlich schimmernden Planeten als zusammengehörig empfunden und nach dem Gott des Krieges, dem Mars oder Ares benannt. Auch die Bezeichnung der romanischen Sprachen für den Dienstag (Mars: ital. martedí) erinnert an den Kriegsgott.

Zwar entfremdete uns das Eisen, das mit Fortschritt und Krieg verbunden ist, der Natur und dem durch Traditionen geordneten Leben, es brachte aber auch größere Freiheit. Freiwillig und selbstbewusst können wir unseren Willen zum Wohle der Welt und der anderen Menschen betätigen. Eisen gibt Kraft, aktiven Schutz nach außen, fördert die Bewusstseinskräfte und stärkt den Willen.

Neben den irdischen Eisenerzen wie Magnetit oder Hämatit gibt es auch sozusagen himmlisches Eisen. Aus dem Sternbild des Perseus strömen jeden August eisenhältige Meteoritenschwärme. Diese Lichtfunken wurden von den Alten als reinigend und klärend in der schwülen Sommeratmosphäre empfunden und der lichtvollen Kraft des Erzengels Michael zugeschrieben.

 

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